CumEx war nie eine Gesetzeslücke
Ehemalige Cum-Ex-Ermittlerin: “Gab nie eine Gesetzeslücke”
Milliardenskandal mit Ansage: Wie der Staat sich selbst betrügt
Es war nie eine Gesetzeslücke – es war dreister Raub! Zehn Jahre kämpfte Staatsanwältin Anne Brorhilker gegen den größten Finanzbetrug Deutschlands: Cum-Ex. Banken und Investoren stahlen dem Staat mindestens 10 Milliarden Euro, durch skrupellose Aktiengeschäfte, die Steuern erstatteten, die nie gezahlt wurden. Doch statt Aufklärung gab es Verharmlosung: Politik und Lobbyisten redeten von „Lücken“, während Gerichte klarstellten: Es war immer verboten. Brorhilker, die 2024 frustriert aufgab, prangert an: Fehlendes Fachwissen, ein zersplittertes Behördenchaos und der Einfluss der Finanzlobby machten’s möglich. Journalistin Eva Quadbeck nennt es beim Namen: „Das ist kein Steuertrick – das ist Diebstahl.“
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